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Indien Der Film

9.61


Heinzi Bösel Josef Hader, ein kleinbürgerliches Ekel, und Kurt Fellner Alfred Dorfer, ein Yuppie - Streber, reisen als Inspektoren des Gast - und Hotelgewerbes durch die österreichische Provinz.

Aus der anfänglichen Feindseligkeit wird Freundschaft..
  • 12 Bewertungen: 4.0




Indien - Der Film

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Dorfer und Hader als kongeniales Gespann
Basierend auf einem Theaterstück begleitet der Film die beiden Hauptpersonen vom Tag des Kennenlernens über die wachsende Freundschaft bis hin zum traurigen Ende. Ein weiteres Stück österreichische Filmgeschichte mit zwei großartigen Darstellern.
 
  beste Unterhaltung
Phänomenale Unterhaltung mit typisch österreichischem Schmäh - wirklich wärmstens zu empfehlen! Der Film ist selbst nach dem 20.mal Ansehen noch ein Erlebnis
 
Indien
Lieferung und Ware o.k. Bin zwar Ösi-Fan kann aber mit dem Film und dem Humor der Darsteller nichts anfangen.
 
  Austrian Roadmovie - mehr Untertitel bitte...
Josef Hader hat es mir -spätestens- seit seiner Rolle in "Komm, süßer Tod" angetan - wenn Ihnen der Kaberettist Hader bekannt ist und Sie Gefallen an dessen "Bühnenarbeit" gefunden haben, werden Sie vom Schauspieler sicherlich begeistert sein.

Haders Mimik kommt in seiner Rolle des ewig mürrischen Kontrolleurs Bösl richtig gut zum Tragen - Minuten vergehen, bis Heinz Bösl sich erstmals dazu berufen fühlt, seinem jungen / überkorrekten Kollegen Fellner (gespielt von Alfred Dorfer) zu antworten... - die gemeinsame Dienstreise beider so unterschiedlich tickenden Kollegen entwickelt sich zum Showdown zwischen Maulfaul-Bösl und Schwätzer-Fellner....

Anstrengend ist der Film jedoch für den des gesprochenen Dialektes ungeübten Zuschauer (z.B. für mich als Piefke) - dieses "Problem" wurde z.B. in "Komm, süßer Tod" wesentlich besser gelöst, da dort die erklärenden Untertitel häufiger zum Einsatz kamen - somit erschließt sich hier mancher Gag leider erst nach zweiter, bzw. dritter Wiederholung der Dialoge... - aus dem Grund ziehe ich auch einen Stern ab....

Trotzdem - "Indien" - ein wirklich sehenswerter Film, dessen Handlung der Sprung aus dem Komödienfach, hin zur Tragödie, ab der Filmmitte, wirklich gut gelungen ist!

 
Tiefe herzliche Freundschaft.
Zwei grundverschiedene Charakteren müssen berufbedingt als Inspektoren in der Gaststättenkontrolle zusammenarbeiten. Der ältere Heinz Brösel, desillusionierter Misanthrop und Platzhirsch in dem kleinen alten Ford, konfrontiert gleich von Anfang an den jüngeren Neuen" (Kurt Fellner), mit seinen Eigenarten.

Die lange Zeit auf engem Raum führt dazu, das die beiden Männer sich arrangieren müssen. Es folgen muntere Debatten über Gott und die Welt. Aus den zwei Fremden werden Kollegen und bald auch Freunde. Als Fellner schwer erkrankt, steht Brösel zu ihm und hilft ihm durch den schweren Lebensabschnitt.

Die traurigschöne Geschichte wird mit giftigem österreichischem Humor erzählt. Die zahlreichen Dialoge der beiden Protagonisten sind das Herzstück des ganzen Films und decken folgenrichtig mit ihren Themen das ganzen Universum ab. Pittoreske Szenenbilder und eine dezente Kameraführung führen den Zuschauer nah an die Ereignisse heran.